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St. Georgenkirche Glauchau

Georgenkirche - weithin sichtbar (Foto: Pfarrer Große) St. Georgenkirche Innenraum der Georgenkirche mit Altar, Kanzel und Taufstein - Foto: Georgenkirche Georgenkirche Kirchplatz mit der Stadtkirche St. Georgen

Die im Zentrum gelegene Kirche wurde 1726 bis 1728 errichtet und ist neben dem Schloss das älteste Gebäude Glauchaus. Den aufwendig gestalteten Altar aus Sandstein stiftete 1728 Graf Otto Ernst v. Schönburg. Epitaph, Kanzel und Taufstein waren Schenkungen Glauchauer Persönlichkeiten aus der Bauzeit. Die gotischen Schnitzwerke stammen noch aus der vorherigen, 1712 durch den Stadtbrand zerstörten, Kirche. Besonders schön ist der kleine Seitenaltar neben der Kanzel, der etwa auf das Jahr 1500 datiert wird und die göttliche Familie sowie Petrus und Elisabeth sowie die Evangelisten Johannes und Paulus zeigt. Die heutige Farbgestaltung des Innenraumes lehnt sich an die Gestaltung des frühen 18. Jahrhunderts an.

Besonders stolz sind die Glauchauer auf ihre Silbermann-Orgel von 1730. Sie ist die viertgrößte noch erhaltene Orgel des berühmten Barockmeisters Gottfried Silbermann und nach grundlegender Restaurierung wieder im wunderbaren Klangbild einer historischen Silbermann-Orgel zu hören. Seit mehreren Jahrzehnten organisiert die Kirchgemeinde regelmäßig Konzerte mit einheimischen und auswärtigen Organisten, die Beachtung in ganz Westsachsen und darüber hinaus finden. Vor allem Liebhaber und Kenner historischer Orgeln sind von der Qualität des einzigartigen Instrumentes und dem hervorragenden Raumklang fasziniert.

(Quelle: Evangel.-Luth. Kirchgemeinde St. Georgen)