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11.09.19 Schlossgespräch zum Thema "Wie werden Sie vom Digitalisierungs-Skeptiker zum Genießer"

Gunnar Thiel, Vorstand der Volksbank-Raffeisenbank Glauchau begrüste die Gäste Frau Dr. Bürgel regte in ihrem lockeren Vortrag zum Nachdenken an, wie man vom Digitalisierungs-Skeptiker zum Genießer wird Zu Beginn startete Sie mit einer Umfrage, worüber sich die Veranstaltungsteilnehmer so im Alltag ärgern, aber lohnt es sich? Zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung

Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch Gunnar Thiel, Vorstand der Volksbank-Raiffeisenbank Glauchau und Hausherr des Abends sprachen der Bürgermeister Dr. Peter Dresler und Astrid Modrack, Geschäftsführerin der Glauchau Wirtschaftsförderung, ein paar einleitenden Worte. Im Anschluss erfuhren die Gäste des „Schloßgespräches" von Diplom-Psychologin Dr. Ilona Bürgel viel Wissenswertes zum Thema „Mensch ärgere Dich nicht! Wie Sie vom Digitalisierungs-Skeptiker zum Genießer werden".


Die Digitalisierung bringt viel Neues in unser Leben und oft können wir mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten. Lohnt es sich, darüber zu ärgern? Nein! Oder wie Dr. Ilona Bürgel sagt: „Maximal drei Minuten! So haben wir Zeit den Ärger rauszulassen und danach wendet man sich am besten einem neuen Thema zu." Negative Emotionen machen uns krank, deshalb positiv denken und die vielen schönen Dinge wieder bewusster ins Leben lassen.
Digitalisierung darf nicht heißen immer mehr und immer schneller. Sie bringt viel Positives in unser Leben, fordert jedoch ein bewusstes Überdenken unseres Handelns. Wann nutze ich die Technik? Wie am effektivsten? Wie viel Zeit plane ich dafür ein? Je mehr Zeit ich in der digitalen Welt verbringe, umso mehr „Ausgleich" muss ich mit persönlicher Kommunikation (Auge in Auge), Bewegung, positiver Zeit für mich usw. in die andere Seite der Wagschale werfen, um gesund zu bleiben und mich wohl zu fühlen.
Gleichzeitig müssen wir lernen, dass im Zeitalter der Digitalisierung immer Neues auf uns einstürmt, aber wir nicht überall dabei sein und auch nicht alles sofort beherrschen müssen. Jeder entscheidet selbst, wie wohl er sich in der digitalen Welt fühlt oder ob er sich zu deren Geisel macht. Wenn wir uns bewusst Zeit nehmen für die Dinge, die uns schwer fallen (z.B. neue Programme lernen ...) und diese nicht vor uns herschieben, dann können wir uns danach an ihrem Nutzen erfreuen.
Dr. Bürgels Botschaft des Abends und das Schlusswort war: „Ich bin der größte Schatz den ich habe! Mir muss es gut gehen. Denn nur wenn es mir selbst gut geht, geht es auch meinem Umfeld gut."