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Villenviertel

Pförtnerhäuschen einer Villa in der Plantagenstraße Wunderschöne Gärten mit altem Baumbestand geben den Villen einen würdigen Rahmen Prächtig verzierte Villa Klemm von 1885 in der Plantagenstraße 5 Villa Boeßneck in der Friedrich-Ebert 5b Wunderbare Details schmücken die prächtigen Villen - Wappen der Boeßnecks Villa Stange von 1898 in der Martinistraße 3 Aufwendig gearbeitete Elemente schmücken die Villen - Villa Günther, Martinistraße 8 Villa Börnchen in der Wettiner Straße Die Justitia, Göttin der Gerechtigkeit, an der Villa Börnchen

Das unter Denkmalschutz stehende Villenviertel liegt zwischen Clementinen-, Martini- und Plantagenstraße und ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Die mehr als dreißig prunkvollen Villenbauten entstanden um 1900 in der Zeit der Industrialisierung. Wohlhabende Glauchau Bürger, zumeist Fabrikanten, bauten sich in diesem Viertel ihre Wohnsitze, die von parkähnlichen Gärten oft mit Laubengängen und Pavillons umgeben sind. Viele wurden im Stil des Historismus (Lossow'sche Villa, Clementinenstraße 8), der italienischen Renaissance (Hellmich-Villa, Friedrich-Ebert-Straße), des Jugendstils und des Klassizismus (Bößneck-Villa, Plantagenstraße) gebaut. Damals war es Mode, exotische Pflanzen zu besitzen. Die prachtvoll blühenden Magnolien aus Asien waren nahezu in jedem Villengarten zu finden. Heute existieren deshalb noch einige wunderschöne Exemplare. Die meisten Villen wurden liebevoll restauriert und erstrahlen in neuem Glanz.