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Historischer Markt

Blick auf den Marktplatz Historischer Markt Die Mohrenapotheke am Markt Weihnachtsstimmung auf dem Marktplatz

Mitte des 13. Jahrhunderts erfolgte die planmäßige Bebauung des Stadtberges. Es entstand der Marktplatz als rechteckiger Platz mit vier Zufahrtsstraßen. Die Gassen wurden abgeknickt angelegt, so dass der Markt wie ein großer Saal wirkt. Der Blick in die Zufahrtsstraßen bleibt dem genauen Betrachter durch die versetzte Bebauung verwehrt. Die Marktgestaltung gehört zu den architektonischen Besonderheiten dieser Epoche.
Nach mehreren Stadtbränden bekam der Marktplatz um 1816 sein heutiges Aussehen, das von architektonisch sehr wertvollen, historischen Gebäuden geprägt ist.
In den beiden Glauchauer Schlössern lebten zwei Herrschaftshäuser. Die beiden Apotheken zeugen bis heute von der einstigen herrschaftlichen Teilung Glauchaus. Beide Häuser beanspruchten eine Markthälfte für sich und vertrauten nur ihrem eigenen Apotheker ihr Leben an. Die Mohrenapotheke wurde 1763 von der Herrschaft Schönburg-Forderglauchau privilegiert.

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